Questo sito utilizza i cookie per offrire il miglior servizio possibile. Continuando a navigare nel sito si acconsente all'utilizzo dei medesimi.

 
Immagine scenica di una sfera lucente tenuta da una mano
Immagine dell'Unico e Vero simbolo di Pace
Profezie e Previsioni

Nostradamus (1503-1566)

Michel de Notredame alias Nostradamus (1503-1566)
DeutschItaliano
Nostradamus (1503-1566) Aus der Wassermannzeit Nr. 8 vom Februar 1976 (Nachdruck 1995) Nostradamus (1503-1566) Tratto dal Wassermannzeit n.8 del febbraio 1976 (ristampa 1995)
 

Michel de Notredame war der berühmteste aller bisher bekannten Seher und Astrologen. Geboren wurde er im Jahre 1503 in St. Rémy in der Provence, und er starb 63 Jahre später, im Jahre 1566 am 1. Juli. Michel de Notredame, genannt Nostradamus, sagte über seine Prophetien:

„Nach meinem irdischen Tode wird, was ich geschrieben habe, mehr wirken als zu meiner Lebenszeit.“

Wenn Nostradamus seine Prophezeiungen in einer dem Menschen wunderlichen Sprache abgefasst hatte, dann folgte er nur den Werten des Geistigen und den allzeitig gleichbleibenden Gesetzen, denn die ‘wunderliche‘ Sprache ist die Sprache des Geistigen, die nur äusserst schwer in eine schriftliche Akustiksprache übertragen werden kann. Die Sprache des Geistes bildet ihre Sätze und Wortzusammenfügungen in einer ihr eigenen Form, die kaum jemals in akustischer Form zum Ausdruck gebracht werden kann. So ist die Sprache des Geistes allzeitlich gleichbleibend, so es dem akustisch sprechenden Menschen oft wunderlich erscheint, wenn die Satzstellungen oft wie ineinandergewürfelt oder in umgekehrter Folge in Erscheinung treten. Es ist dies aber tatsächlich die Sprache des Geistes, und somit also auch die Sprache der meisten wahrlichen Weissagungen. Dem Menschen erscheint diese Sprache als altertümliche Form, oft verworren und geheimnisvoll. Dem ist aber nicht so für den, der diese Geistsprache zu lesen versteht. Derer, die die Sprache zu lesen verstehen, sind aber nicht viele. Und die, die sie zu lesen verstehen, werden sich allzeitlich hüten, die in der Geistsprache verbogenen Geheimnisse zu lüften, ehe sie ganz genau wissen, dass das preiszugebende Wissen auf verständigen und fruchtbaren Boden fällt. Und gerade dies ist ja das Geheimnis der Sprache des Geistes, dass nur derjenige sie zu lesen und zu entziffern versteht, der das gelöste Geheimnis auch zu verkraften und zu verwerten versteht. Geistige Geheimnisse dürfen nicht einfach bedenkenlos gelüftet werden, denn würde dies geschehen, ohne dass der Mensch die Lösungen zu verkraften vermag, so würde er einer Bewusstseins-Verwirrung anheimfallen oder in seiner Unvernunft Zerstörungen und Katastrophen hervorrufen. Und dass dies eben nicht geschieht, vermag nur der Mensch die Sprache des Geistes zu entziffern, der die ihm so erkenntlich werdenden Lösungen der Geheimnisse zu verkraften vermag. Aus diesem Grunde sind auch die Weissagungen von Nostradamus in dem den Menschen wunderlichen Sprachstil abgefasst. Auch für die nostradamusfeindlichen Elemente bleibt die Tatsache bestehen, dass viele seiner Weissagungen sich als ganz erstaunliche Deutungen von Ereignissen erwiesen, die sich erst Jahrhunderte nach seinem Tode zutrugen. Der grosse Seher nannte sogar vielfach Namen, die identisch waren mit denen, die bei den vorausgesagten Geschehen in Erscheinung traten.

Dazu ein Beispiel:

Dem getrennten Gatten wird eine Mitra aufgesetzt werden. Zurückgekehrt – Kampf wird entstehen über dem Ziegel. Durch fünfhundert - ein Verräter wird Narbon heissen und Saulce Wärter über Oilfässern. Dem normalen Menschen resp. dem Durchschnittsmenschen erscheint diese Rede als zusammenhangloser Unsinn. Eingehend betrachtet und entziffert jedoch ergeben sich daraus erstaunlich klare Einzelheiten, die ganz bestimmte Ereignisse der Französischen Revolution beschrieben:

Ludwig XVI., von Marie-Antoinette getrennt, wurde von den Jakobinern mit der phrygischen Mitra (eine Mütze) und der Kokarde der Trikolore bekleidet.

Dies geschah ihm nach seiner Rückkehr von Varennes, wo die flüchtende, königliche Familie von ihren Schergen verhaftet worden war. Zwei Monate später brach in den Tuilerien (ehemalige Ziegelei) der Konflikt aus, ausgelöst durch den Widerstrand der fünfhundert Mann starken Schweizergarde. Der Verräter war der Kriegsminister, der Graf Narbonne-Lara, der wegen Landesverrat-Verdachtes von König Ludwig kurzerhand entlassen worden war. Der Wärter über die Oilfässer war ein Mann Namens Sauce, der einen Kramladen in Varennes besass und auf dessen Veranlassung hin die königliche Familie verhaftet wurde, die sich bei ihm versteckt gehalten hatte. Marie-Antoinette sass zwischen Oilfässern im Laden des Krämers.

Dies ereignete sich so in den Jahren 1791 und 1792, also mehr als zwei Jahrhunderte nach Nostradamus‘ Tod. Dass die Namen Abweichungen in ihrer Schreibung aufweisen, dürfte durch die geänderte französische Orthographie genügend erklärt sein. Nostradamus war nicht nur ein grosser Seher und Astrologe, denn er beherrschte auch noch andere Dinge. So wird durch seine Prophezeiungen, die verständlicherweise zur heutigen wie schon zur damaligen Zeit stark in den Vordergrund gerückt sind, ganz vergessen, dass er auch ein sehr häufig nachgedrucktes Werk über Kosmetik, Parfüme und über die Kunst, Marmelade mit Zucker, Honig und gekochtem Wein herzustellen, geschrieben hat. Doktor Michel de Notredame (Nostradamus) war auch in Mineralienkunde und Kräuterkunde sehr bewandert, wie dies schon sein Grossvater, Jaune de St. Rémy, seines Zeichens königlicher Hofarzt bei Roy Renés von Anjou (†1480), gewesen war.

Nostradamus war zu seiner Zeit einer der besten und bekanntesten Ärzte. Als er noch Student war an der Universität Montpellier, unterbrach er sein Medizinstudium, als in mehreren Provinzen und Ländern der Schwarze Tod, die Pest, wütete. Bedenkenlos eilte er hin, um bei der Bekämpfung mitzuhelfen. Offenbar war er immun gegen die Pest, und so reiste er von Stadt zu Stadt und hatte ganz erstaunliche Heilerfolge. In Aix boten ihm die dankbaren Bürger für seine selbstlose Hilfe eine Pension an, die er aber unter die Waisen und Witwen verteilte. Nach einem äusserst fruchtvollen Aufenthalt in der Stadt Lyon liess er sich im Provinzdorf Salon nieder.

Nostradamus‘ Prophezeiungen, die er Centuries nannte, wurden schon zu seinen Lebzeiten veröffentlicht, nämlich im Jahre 1555, also lange nach dem Erscheinen seines Buches über Kosmetik und Parfümerie usw. Nach Erscheinen seines Buches mit dem Prophezeiungen war es nicht verwunderlich, dass unzählige Menschen zu ihm nach Salon reisten, um seine Weissagungen zu hören und seinen Rat zu suchen. So wurde durch ihn das bescheidene Städtchen berühmt. Sehr stark zu den okkulten Wissenschaften und der Magie hingezogen fühlte sich Katarina von Medici. Sie hatte an ihrem Hofe auch mehrere Wahrsager und Astrologen, so z.B. auch den sehr verdächtigen Ruggeri, der viel mehr Scharlatan und Zaubertrickkünstler war als Gelehrter. Aber auch der Mathematiker Reignier war bei ihr zu finden, für den sie die bekannte astrologische Säule errichten liess, die noch heute in Paris zu bewundern ist. Am Hofe befand sich aber auch der sehr berühmte Luca Gauricus aus Süditalien, der König Heinrich II., Katharinas Ehemann, vor dem tödlichen Zweikampf gewarnt hatte, weil ihm die Gestirne seine sehr schwere Kopfverletzung oder Erblindung des Königs weissagten. König Heinrich, der sehr skeptisch war in Sachen Astrologie usw., hatte nichts dagegen, dass im Jahre 1556 Nostradamus an den Hof gerufen wurde, weil die Königin darauf brannte, die Zukunft ihrer drei Söhnen, die in Blois lebten, in Erfahrung zu bringen.

Der Seher wurde bei den drei Söhnen vorstellig und prophezeite, nachdem er nach Paris zurückgekehrt war, alle drei würden dereinst einen Thron einnehmen. Mehr legte er nicht erklärend aus, denn wiederholt liess er bestimmend verlauten, dass es für den Menschen nicht gut sei, die volle und ganze Wahrheit über zukünftige Geschehen zu kennen. Katharina von Medici schenkte der Vorhersage Nostradamus‘ Glauben, doch verstand sie nicht den eigentlichen Sinn der Weissagung. Nostradamus meinte nicht, dass die drei Söhne drei verschiedene Throne besteigen würden, sondern dass die drei Söhne denselben Thron nacheinander ihr eigen nennen sollten, wie es dann ja auch tatsächlich der Fall war. Nostradamus hatte nicht nur Freunde am Hofe, sondern auch recht böse Feinde. Ganz besonders hatte er unter jenen zu leiden, die seinen Einfluss auf die Königin fürchteten. So auch ein Dichter, vielleicht war es Béze oder Jodelle, was nicht mehr nachgewiesen werden kann, der ein recht bissiges Gedicht gegen ihn verfasste, in dem auf den Namen des Sehers angespielt wurde: 

Nostra damus cum falsa damus, nam fallere nostrum est, sed cum false damus, nil nisi nostra damus. Wir geben das unsrige, indem wir Lügen geben; denn uns ist eigen zu täuschen. Aber wenn wir Falsches geben, geben wir nichts anderes als unser Eigenes. Als König Heinrich im folgenden Jahr jedoch unter seltsamen Umständen starb, da verstummten die Nörgler. Er hatte zu Ehren seiner Schwester Margarete von Frankreich an einem Turnier teilgenommen, das ihr zu ihrer Hochzeit gegeben worden war, da sie sich mit dem Herzog von Savoyen verehelichte. König Heinrich forderte den jungen Grafen von Montgomery auf, mit ihm die Stärke im Lanzenkreuzen zu messen. Bescheiden lehnte der zuerst die Aufforderung ab, ging aber dann doch zuletzt auf den Wunsch des Königs ein, worauf sich dann der seltsame Unfall ereignete: die Lanzenspitze des englischen Grafen durchbohrte das Drahtschutz-Netz an König Heinrichs goldenem Helm und bohrte sich tief in das Auge. Nun erinnerte man sich plötzlich wieder an die Warnung Lucas Gauricus, des süditalienischen Sternkundigen, und an die Prophezeiung Nostradamus‘, der im 35.

Vers seines ersten Buches schrieb:

Der junge Löwe den alten besiegen in einem Einzelkampf auf dem Rasen; Er wird sein Auge in einem Käfig von Gold stechen, zwei Wunden eine, um eine grausamen Tod zu sterben. 

Im 55. Vers des dritten Buches ist zu lesen:

In dem Jahre, wenn das eine Auge Frankreich regiert, wird der Hof in grosser Unruhe sein, der Herr von Blois wird seinen Feind erschlagen, dem Königreiche wird es bös ergehn.

Jedermann am Hofe wusste, dass Unruhe herrschte wegen des sterbenden ‚Einauges‘, des König Heinrich II. Und bald starb er auch an seiner Wunde.

Doch auch die anderen Wahrsagungen von Nostradamus, bezüglich der drei in Blois lebenden Prinzen, die alle einmal König sein sollten, erfüllten sich.

Die drei Prinzen sahen einem bösen Schicksal entgegen. Der erste, Franz II., war erst sechzehn Jahre alt. Er starb ein Jahr später. Der zweite, der erst zehnjährige Karl IX., bestieg den Thron unter der Regentschaft seiner Mutter, Katharina von Medici. Allmählich aber ahnte sie die Wahrheit von Nostradamus‘ Wahrsagung, dass nämlich die drei Throne und die drei königlichen Kronen ein und dieselben sein sollten, nämlich der Thron und die Krone von Frankreich. So reiste sie im Jahre 1564 mit ihrem Sohn Karl IX. zu Nostradamus in das von der Pest befallene Dorf Salon, um den grossen Seher um Rat anzugehen. Was Nostradamus damals für die Königin an Trostworten fand, das ist weitgehend unbekannt geblieben, doch weiss man, dass sie betrübt wieder nach Paris zurückkehrte. Dann brach in Frankreich der Hugenottensturm los und zerriss das Königreich in die Herrschaft einer intrigierenden Mutter und die eines Kindes. Durch die blutige Bartholomäusnacht stieg im Volke Hass und Entsetzen hoch, und als Karl IX. im Alter 22 Jahren starb, liess er sein Vaterland in völligem Chaos zurück. Als letzter Überlebender der drei Prinzen wurde Heinrich III. zum König gekrönt, der dann in Vincennes residierte. Er war in bösem Masse der Zauberei, der Magie und allem Okkulten verfallen und trieb in seinem Wahn ungeheure Dinge. Oft vergrub er sich lange Zeit in seiner Residenz in Vincennes im Pariser Turm, und die grausamsten Geschichten über seine Beschwörungen usw. waren im Umlauf und schreckten das Volk. Und dies nicht zu Unrecht, dann nach seinem Tode bewahrheiteten sich die Greuelgeschichten über ihn in sehr grausamer Form; es fanden sich in seiner Hinterlassenschaft im Pariser Turm nicht nur ‚vielerlei greuliche Dinge‘ und silberne Teufelswerkzeuge, sondern auch eine fachmännisch gegerbte Haut eines Kindes. Heinrich III. aber hatte auch andere Eigenschaften, nämlich die eines Mordanstifters. So hatte er die Generalstaaten in Blois zusammengerufen und liess dann seinen besten Freund, den Herzog von Guise, heimtückisch ermorden, wodurch sich die Weissagung Nostradamus erfüllte:

„Der Herr von Blois wird seinen Freund erschlagen“.

In Paris kam es zum Aufstand, als ein Bürgerkrieg ausbrach. Und eben als Heinrich III. im Jahre 1589 im Begriffe war, die Stadt zu belagern, da ermordete Jacques Clément, ein Mönch im Auftrage des Heiligen Amtes in Rom, den unfähigen König von Frankreich, wodurch Nostradamus‘ Weissagung über die Familie der Königin Katharina von Medici in Erfüllung ging. Nostradamus selbst erlebte die Erfüllung dieser, seiner Prophezeiung nicht mehr, denn er starb unter genau jenen Umständen, die er für sich selbst geweissagt hatte:

Zurück von der Gesandtschaft, Gabe des Königs, an Zimmer gebunden, wird sie ihn nichts mehr nützen, wird er zu Gott gegangen sein, nächste Familie und Freunde, Verwandte finden schon tot ihn, nahe bei Bett und Bank.

So prophezeite er über sich selbst, zehn Jahre vor seinem Tode.

Das letzte Gespräch mit einem königlichen Mitglied hatte er mit Karl IX., der ihm bei dieser Gelegenheit den Titel eines königlichen Leibarztes und Hofrates verlieh:

„Zurück von der Gesandtschaft, Gabe des Königs, …“

Nostradamus litt an Wassersucht und lebte praktisch nur noch zwischen ‚Bett und Bank‘. Am 1. Juli 1566 fanden ihn am frühen Morgen seine Angehörigen an seinem Schreibpult sitzend – tot …

Billy ...

 

Tradotto da Enrico Freguja, Irma Ausserhofer e Giovanni Capelli

Controllato da Emilio Zandarin

 

Michel de Notredame è stato il più famoso di tutti i veggenti e di tutti gli astrologi finora conosciuti. Nacque nel 1503 a Saint-Rémy-de-Provence e morì 63 anni dopo, il primo luglio del 1566. 

Michel de Notredame, chiamato Nostradamus, disse sulle sue profezie:

„Dopo la mia morte terrena, quello che ho scritto avrà maggior effetto di quanto non lo abbia avuto mentre ero in vita.“ Nel redigere le sue profezie in un linguaggio strano per l’essere umano, Nostradamus non fece altro che seguire i valori dello spirito e delle eterne ed immutabili leggi, poiché lo ‘strano’ linguaggio è il linguaggio dello spirito, il quale può essere trascritto solo con estrema difficoltà in una lingua parlata. La lingua dello spirito compone le sue frasi e le sue combinazioni di parole in una forma ad essa peculiare, che difficilmente può venir espressa in forma acustica. Quindi la lingua dello spirito rimane eternamente uguale, così da apparire strana all’essere umano che parla lingue acustiche, dal momento in cui le posizioni nella frase appaiono spesso come spezzettate o in ordine inverso. Ma è proprio questa la lingua dello spirito, quindi anche la lingua della maggior parte delle vere profezie. All’essere umano questa lingua appare come un qualcosa di antico, spesso confuso e misterioso. Ma non è così per coloro che la sanno leggere. Ma coloro che la sanno leggere, non sono però molti. E coloro che la sanno leggere si guardano bene  dal divulgarne i segreti nascosti, fino a quando non avranno certezza che  il sapere da rivelare sarà compreso e cadrà su di un terreno fertile. Ed è proprio questo il segreto della lingua dello spirito: solo chi sa leggerla e decifrarla è anche in grado di affrontare i segreti risolti utilizzandoli. I segreti spirituali non devono venir svelati con spregiudicata semplicità, poiché se questo dovesse accadere senza che l’individuo sia in grado di far fronte alle soluzioni, questi cadrebbe vittima di uno stato confusionale della consapevolezza o, nella sua irragionevolezza, diverrebbe causa di distruzioni e catastrofi. E per far sì che questo non accada, solo colui che è in grado di decifrare la lingua dello spirito è anche in grado di affrontare  le soluzioni dei segreti che diventano per lui riconoscibili. Per questa ragione, anche le profezie di Nostradamus sono scritte in uno stile  che appare strano alle persone. Rimane il fatto che, anche per i suoi nemici, molte delle sue profezie si sono dimostrate come delle sorprendenti interpretazioni di eventi accaduti solo secoli dopo la sua morte. Il grande veggente menzionava spesso persino nomi che risultarono identici a quelli che  emersero dagli avvenimenti predetti.

Ad esempio:

 Al separato coniuge verrà messa in testa una mitra. Tornato, battaglia sorgerà sopra la tegola. Coi cinquecento, un traditore sarà Narbon e Saulce custode di botti d’olio. Ad una persona normale, all’uomo della strada, questo discorso appare come un’incoerente assurdità. Tuttavia, se decifrato e letto con attenzione, ne emergono delle chiare e stupefacenti particolarità che descrivono specifici eventi della Rivoluzione Francese:

A Luigi XVI, separato da Maria Antonietta, i giacobini fecero indossare la mitra frigia (un cappello) e la coccarda del tricolore. 

Questo gli accadde dopo il suo ritorno da Varennes, dove la famiglia reale in fuga venne arrestata dai suoi aguzzini. Due mesi più tardi, scoppiò il conflitto nelle Tuileries (ex fabbrica di tegole), innescato dalla resistenza di cinquecento uomini della Guardia Svizzera. Il traditore era il ministro della Guerra, il conte Narbonne-Lara che fu licenziato di punto in bianco a causa del sospetto di alto tradimento da parte di re Luigi. Il custode di botti d’olio era un uomo di nome Sauce che possedeva una bottega a Varennes e che per sua disposizione la famiglia reale venne imprigionata e tenuta nascosta presso di lui. Maria Antonietta sedeva fra le botti di olio nel negozio del bottegaio. 

Questo avvenne negli anni 1791 e 1792, quindi più di due secoli dopo la morte di Nostradamus. Le modifiche dell’ortografia francese giustificano a sufficienza le discrepanze dei nomi scritti. Nostradamus non fu solo un grande veggente e un grande astrologo, ma padroneggiava anche altre discipline.  

Così, a causa delle sue profezie, comprensibilmente messe in forte risalto oggi come allora, ci si è dimenticati del tutto che egli scrisse un’opera, ristampata più volte, sulla cosmesi, sui profumi e sull’arte di produrre marmellate con zucchero, miele e vino bollito. Il dottor Michel de Nostredame (Nostradamus) fu anche un grande esperto nei campi della mineralogia e dell’erboristeria, come già suo nonno, Jaune de St. Rémy, a suo tempo medico reale presso re Renato d'Angiò (†1480). Nostradamus fu uno dei medici più celebri e rinomati del suo tempo. Quando era ancora uno studente presso l’Università di Montpellier, interruppe i suoi studi di medicina quando la morte nera, la peste, iniziò ad infuriare in diverse province e paesi. Senza esitare un’istante si affrettò a portare il proprio aiuto nel combatterla. Evidentemente immune, viaggiò di città in città ed ebbe sorprendenti successi di guarigione. I cittadini di Aix-en-Provence, riconoscenti per il suo aiuto disinteressato, gli offrirono una pensione, che egli distribuì fra orfani e vedove. Dopo un soggiorno molto fruttuoso nella città di Lione, si stabilì nel villaggio di Salon-de-Provence.

Le profezie di Nostradamus, che egli chiamò Centurie, furono date alle stampe già durante il corso della sua vita, nel 1555, dunque molto dopo la pubblicazione del suo libro sulla cosmesi e sui profumi. Dopo la pubblicazione del suo libro con le profezie non sorprese il fatto che innumerevoli persone si recassero da lui a Salon-de-Provence, per ascoltare le sue profezie e cercare il suo consiglio. Fu cosi per merito suo che la modesta cittadina divenne famosa. Fortemente attratta dalle scienze occulte e dalla magia si sentiva Caterina de’ Medici. Alla sua corte c’erano diversi indovini e astrologi come, ad esempio, il fortemente sospetto Ruggeri, il quale, più che uno studioso era un ciarlatano ed un prestigiatore. Presso di lei si trovò anche il matematico Reignier, per il quale fece erigere la famosa colonna astrologica, che ancora oggi può essere ammirata a Parigi. Alla corte si trovò anche il famosissimo Luca Gauricus proveniente dal Sud Italia, che mise in guardia re Enrico II, consorte di Caterina, del duello mortale, poiché le stelle gli avevano predetto gravi lesioni alla testa o la cecità del re. Re Enrico, estremamente scettico nei riguardi dell’astrologia, non ebbe nulla in contrario che, nel 1556, Nostradamus fosse chiamato alla corte, poiché la regina ardeva dal desidero di conoscere il futuro dei suoi tre figli che vivevano a Blois.

Il veggente si presentò dai tre figli e profetizzò che, dopo esser tornato a Parigi, tutti e tre un giorno sarebbero saliti su di un trono. Non diede ulteriori spiegazioni, ma fece intendere con determinazione che non è bene per le persone conoscere la piena e totale verità sugli eventi futuri. Caterina de’ Medici prestò fede alla previsione di Nostradamus, senza tuttavia cogliere il vero significato della profezia. Nostradamus non intendeva dire che i tre figli sarebbero saliti su tre troni diversi, ma che i tre figli avrebbero occupato lo stesso trono, uno dopo l’altro, come poi si verificò veramente. Alla corte Nostradamus non aveva soltanto amici, ma anche nemici molto malvagi. In particolar modo dovette soffrire a causa di coloro che temevano la sua influenza sulla regina. Come nel caso di un poeta, forse Béze o Jodelle, cosa non più dimostrabile, che scrisse una poesia particolarmente pungente contro di lui, la quale alludeva al nome del veggente:

 Nostra damus cum falsa damus, nam fallere nostrum est, sed cum false damus, nil nisi nostra damus. Del nostro diamo se il falso diamo, perché mentire è nostro, ma se il falso diamo, non altro che il nostro diamo. Tuttavia, quando l’anno successivo re Enrico morì in strane circostanze, i criticoni rimasero in silenzio. Egli prese parte ad un torneo dato in onore di sua sorella Margherita di Francia, che era stato organizzato per lei in occasione delle sue nozze con il duca di Savoia. Re Enrico invitò il giovane conte di Montgomery a misurare con lui la propria forza in un duello con le lance. Sulle prime egli rifiutò l’offerta con modestia, ma alla fine accolse il desiderio del re; dopo di che si verificò lo strano incidente: la punta della lancia del conte inglese trafisse la grata protettiva dell’elmo dorato di re Enrico conficcandosi profondamente nell’occhio. Allora ci si ricordò improvvisamente dell’avvertimento di Luca Gauricus, l‘astronomo del Sud Italia, e della profezia di Nostradamus che scrisse nel 35° versetto del suo primo libro:  

Il giovane leone sconfiggerà il vecchio in un  duello sul prato. Trafiggerà il suo occhio in una gabbia dorata. Due ferite, una per morire di una morte crudele.

 Nel 55° versetto del terzo libro sta scritto: 

Nell’anno in cui solo un occhio governerà la Francia, grande agitazione ci sarà alla corte. Il signore di Blois ucciderà il suo nemico, il regno finirà male.  

A corte tutti sapevano che regnava il disordine a causa del “guercio” morente, re Enrico II. E ben presto egli morì per la ferita.

Anche le altre profezie di Nostradamus nei confronti dei tre principi che vivevano a Blois si avverarono. Tutti sarebbero diventati re, uno per volta.

I tre principi andarono incontro ad un triste destino. Il primo, Franz II, aveva solo 16 anni. Morì un anno dopo. Il secondo, Carlo IX, a soli dieci anni salì al trono sotto la reggenza di sua madre, Caterina de’ Medici. Poco per volta ella iniziò a intuire la verità della profezia di Nostradamus vale a dire che i tre troni sarebbero stati uno solo e le tre corone reali sarebbero state le stesse, cioè il trono e la corona di Francia. Cosi, nel 1564, si recò con suo figlio Carlo IX da Nostradamus al villaggio Salon-de-Provence afflitto dalla peste per chiedere consiglio al grande veggente. Le parole di conforto che allora Nostradamus ebbe per la regina sono rimaste del tutto sconosciute, tuttavia si sa che ella ritornò turbata a Parigi. Il tumulto degli Ugonotti quindi scoppiò  in Francia e lacerò il regno che era sotto al dominio di una madre intrigante e di un bambino. A causa della sanguinosa Notte di San Bartolomeo crebbe nel popolo l’odio e il terrore e quando Carlo IX morì all’età di 22 anni, lasciò la propria patria in un caos assoluto. Come ultimo sopravvissuto dei tre principi venne incoronato Enrico III., il quale allora risiedeva a Vincennes. Pesantemente succube della stregoneria, della magia e dell’occulto si spinse nel suo delirio a fare cose mostruose. Spesso si appartò per lunghi periodi nella sua residenza a Vincennes, nella torre di Parigi, mentre riguardo ai suoi esorcismi circolarono storie delle più terribili  che spaventarono il popolo. E non senza ragione, visto che, dopo la sua morte, le storie terribili sul suo conto si sono rivelate vere: fra la sua eredità ritrovata nella torre di Parigi vennero alla luce non soltanto ‚molte cose abominevoli‘ e diabolici strumenti d’argento, ma anche una pelle di bambino conciata „ a regola d’arte “. Enrico III aveva però anche altre caratteristiche, come quella di essere un istigatore all’omicidio. Convocò così gli Stati generali a Blois e fece assassinare con perfidia il suo migliore amico, il duca di Guisa, adempiendo così alla profezia di Nostradamus:

„ Il signore di Blois ucciderà il suo amico “.

A Parigi ci fu una rivolta quando scoppiò la guerra civile. E quando nel 1589 Enrico III fu sul punto di assediare la città, Jacques Clément, un monaco agli ordini del Sant’Uffizio a Roma, assassinò l’incapace re di Francia. Così si realizzò la profezia di Nostradamus sulla famiglia di Caterina de’ Medici. Lo stesso Nostradamus non riuscì a vedere l’adempimento di questa sua profezia, poiché morì esattamente nelle circostanze che egli aveva predetto per se stesso:  

Dall’ambasciata tornato, dono del re, messo al suo posto, non farà più niente, a Dio sarà andato, parenti più vicini, amici, fratelli di sangue, trovato  morto accanto a letto e comoda.  

Così profetizzò, dieci anni prima, la sua stessa morte.

L’ultima conversazione con un membro della famiglia reale l’ebbe con Carlo IX il quale, in quell’occasione, gli conferì il titolo di medico reale e consigliere di corte:

“Dall’ambasciata tornato, dono del re,...”  

Nostradamus soffriva di idropisia e ormai visse praticamente solo accanto ‘a letto e comoda’. Il primo giugno 1566 i suoi parenti lo trovarono di prima mattina seduto alla sua scrivania, morto ...

 
Sitemap - 410 Gone